Author Archive Susan Becker

Ferienwohnung / Ferienhaus / Villa mieten!

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Ferienhaus Spanien

Google Nutzer in Deutschland suchen 2014 wieder deutlich mehr nach Reise relevanten Begriffen als noch 2011 oder 2012, wie eine Statistik bis zum 3. Quartal 2014 zeigt. Auch 2015 wird sich dieser Trend in Deutschland vermutlich fortsetzen, da noch keine Anzeichen von Rezension im Arbeitsmarkt spürbar wird.

http://www.ferienhausinspanien.info

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Urlaub allinklusive, Ferien günstige buchen!

Die Frage aller Fragen mindestens einmal im Jahr gestellt von Tausenden von Reisewilligen. Wenn die neuen Hochglanzbroschüren der unzähligen Reiseveranstalter die Briefkästen und Regale in den Reisebüros überquellen lassen, ist wieder Hochkonjunktur in der Reisebranche.

Man unterbietet sich wieder in den Preisen und preist zusätzliche Leistungen an, das einem Angst und Bange wird. Das Herz des Reisenden jedoch höher schlagen lässt. Geiz ist geil. Billig ist in.

Das unüberschaubare Preisgefüge lässt wohl jeden Menschen der von Zahlen und Kosten von den einzelnen Leistungen etwas versteht, erschaudern.
Eine Woche „all inklusive“ Türkei mit Flug 349,–€.
Wie kommen solche Summen zusammen? Dazu bedarf es des sofortigen umdenken. Der obige Satz „wie kommen solche Summen zusammen?“ muss um das Wort „niedrige“ ergänzt werden.
„Wie kommen solche niedrigen Summen zusammen?“
Im kaufmännischen Sinn erstelle ich um eine bestimmte Summe eines Produktes zu erhalten eine Kalkulation. In dieser Aufstellung sind alle Kostenpunkte dieses Produktes aufgeführt und enthalten. Anteilsmäßige Berechnung wie Strom, Benzin etc. Feste Kosten wie Miete, Kredite usw. Variable Kosten wie Personal, Unternehmergewinn.
Je nachdem wie geschickt ich einkaufe, verkaufe, verhandle und all die Dinge die zu einem Unternehmen gehören, lege ich die Höhe des Gewinns fest.
In der Regel werden das um die 15% sein.
Alles zusammen ergibt dann der Preis den ich an den Kunden weitergebe.
Nicht zu vergessen das ein Produkt das nicht von einem einzelnen Händler / Hersteller etc. stammt verschiedene Kalkulationen hat.
Jeder Partner der das Produkt gekauft und weiterverkauft hatte berechnet den Preis neu für sich. Während der erste Partner noch aus dem Vollen schöpfen konnte, wird es nach oben immer weniger. Da sind die Gewinne bei 7-8%.
Das heißt im Klartext der letzte Partner im Produktverkauf macht am wenigsten Gewinn. Seine Kalkulation gibt nicht mehr viel her. Fazit und Fakt ist das auf den Urlaub bezogen, die Einheimischen am wenigsten von/an den Urlauber verdienen.
An der türkischen Riviera, in den Städten, müssen immer mehr Märkte und Basare schließen, da immer weniger Touristen in die Ortschaften kommen.
Was seinen Grund darin hat das die großen Hotels mit ihren riesigen Anlagen, Zugang zum Meer, Attraktionen und „all inklusive“ auf eigenem Gelände anbieten. Der Urlauber keinen Grund mehr sieht das Terrain zu verlassen…und das so vom Veranstalter auch erwünscht ist!
Dieser konnte aufgrund seiner Marktposition die seit jeher geltende Regeln für eine Kalkulation auf den Kopf stellen. Er legt seinen Gewinn an den Anfang der Kalkulation fest und rechnet rückwärts/ abwärts in der Kalkulation. Die gleich Rechnung nur halt eben mit einem festgesetzten Gewinn am Anfang. Der Gewinn wird nach unten hin immer weniger.
Der Preis dieser Kalkulation kommt im Hotel an. Deren Chef schaut bei seinen Kosten und Einsparmöglichkeiten nach. Personal ist meist die einzige Einsparmöglichkeit. Zur Umsatzsteigerung installiert er gleichzeitig Attraktionen und Unterhaltungen. Gestaltet sein Programm attraktiv und amüsant. Die Urlauber bleiben im Hotel. Jeder schaut halt wo er bleibt…Im Endeffekt der kleine Mann, der eh schon nichts hat, bekommt noch weniger…
Nicht verschweigen möchte ich einen Bericht im Deutschen Fernsehen über die Problematik eines Billigurlaub. Als Beispiel zeigten sie in der Türkei Antalya.
Gezeigt wurde ein Busfahrer, ein Ladenbesitzer und Hotelangestellter.
Wie dargelegt bewegt sich die Spirale vom Verdienst von oben nach unten. Angekommen bei dem letzten Glied in der Kette, den einheimischen Arbeitskräften. Unternehmen Bustransfer von Hotel zum Flughafen und zurück. Zu jeder Tages und Nachtzeit für 3€ bis 5 € die Stunde und das bis zu 16h pro Tag. Fährst du nicht bekommt ein anderer den Auftrag. Die Tachographenscheiber wird manipuliert das sich die Balken biegen. An Lenkzeitvorschriften hält sich schon lange keiner mehr.
Geschlafen wird in den Pausen im Kofferraum. Sobald es sich anbietet legen sich die Fahrer für ein paar Minuten hin. Bis zur nächsten Fahrt.
Ausflug der Hotelgäste ins Atlasgebirge oder zu einer der zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten. Immer im Auftrag der Hotelleitung. Jeder ausgegebene € soll in die Hotelkasse wandern. Ändern wird sich wohl erst wieder mal was, wenn ein voll besetzter Reisebus wegen Übermüdung des Fahrer in eine Schlucht gestürzt ist und zahlreiche Todesopfer zu beklagen sind.

In diesem Sinne, Geiz ist geil, auf in die Ferien und sparen was das Zeug hält oder besser, nach mir die Sinnflut!

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