Sie möchten mit Ihrem Hund ans Meer fahren und suchen eine Ferienunterkunft in der Haustiere erlaubt sind. Dann empfehlen wir Ihnen die spanische Costa Brava oder Costa Blanca. Hier eignet sich besonders ein Ferienhaus in Spanien am Meer für einen gelungenen Urlaub. Für Ihre Planung möchten wir Ihnen einige Tipps mit auf die Reise geben.
- Einreisebestimmungen und Wissenswertes für den Urlaub mit Hund in Spanien.
Bei der Einreise nach Spanien muss für den Hund ein EU-Heimtierausweis vorgelegt werden, in dem eine gültige Tollwutimpfung eingetragen ist. Die Impfung sollte mit einem inaktivierten Impfstoff (WHO-Norm) erfolgt sein. Die Erstimpfung eines Welpen muss mindestens 21 Tage zurück liegen. Es gibt auch Informationsquellen, die von 31 Tagen sprechen. Die letzte Impfung des Hundes gegen Tollwut darf nicht älter als 12 Monate sein bzw. sollte der Impf-Intervall den Empfehlungen des Impfstoffherstellers entsprechen.
Naturgemäß muss ein Welpe bei der Erstimpfung gegen Tollwut mindestens 3 Monate alt sein. Jüngere Tiere können ausnahmsweise ungeimpft nach Spanien einreisen, sofern keine akute Tollwutgefährdung besteht. Bitte lassen Sie sich dazu von Ihrem Tierarzt beraten, da in dem Fall weitere Vorschriften zu beachten sind.
Es ist ferner ratsam, sich vom Tierarzt ein Gesundheitszeugnis für den Hund ausstellen zu lassen, so dass die Einreise nach Spanien ohne Komplikationen erfolgen kann.
Um den Hund eindeutig identifizieren zu können, muss ihm ein Mikrochip implantiert worden sein. Alternativ wird während einer Übergangszeit bis Anfang Juli 2011 auch eine gut lesbare Tätowierung akzeptiert.
Für als gefährlich eingestufte Rassen wie Pitbull Terrier, der Staffordshire Terrier, American Staffordshire Terrier, Rottweiler, Dogo Argentino, Fila Brasiliero, Tosa-Inú und der Akita-Inú gilt generell die Leinen- und Maulkorbpflicht. Sollte der Hundebesitzer eine dieser oder ähnlicher Rassen führen, kann es zusätzlich notwendig werden, das Tier bei der zuständigen Gemeinde anzumelden und auch ein „Kampfhundeformular“ auszufüllen. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei der spanischen Botschaft.
- Hundestrände in Spanien.
Hunde sind an spanischen Stränden meist unerwünscht. Mancherorts wird diese Regelung streng überwacht, so dass ein Verstoß sogar zu einem Bußgeld führen kann. Es gibt aber auch Strandabschnitte, an denen Hunde teilweise oder zu bestimmten Zeiten geduldet werden. Das sind vor allem die weniger überlaufenen Zonen. Diese werden meist als Geheimtipp gehandelt und sind nur selten offiziell als Hundestrand ausgewiesen. Generell sind in der Nebensaison bessere Bedingungen für das Baden mit Hund zu erwarten. Ein Ferienhaus mit Pool ist eine denkbare Alternative. Dann kann sich die Familie im Pool erfrischen und ihre Aktivitäten im Umkreis mit dem Hund planen.
- Das Klima für Hunde in Spanien
Es ist es ratsam, entweder auf die klimatisch gemäßigten Gebiete Spaniens auszuweichen oder den Urlaub mit Hund in Spanien auf die Vor- und Nachsaison zu verlegen. Mehr über die Hintergründe dieser Empfehlung erfahren Sie unter “Klimazonen & Wetter in Spanien”.
Bei vernünftiger Urlaubsplanung ist Spanien für einen Urlaub mit Hund gut geeignet. In vielen ländlichen Gebieten können sich die Tiere recht frei bewegen. In den Touristenhochburgen wandelt sich die Meinung über Hunde langsam zum Positiven, wobei man dort mit einem Aufenthalt in der Nebensaison besser beraten ist.
Besonders positiv fällt auf, dass immer mehr Vermieter Ferienwohnungen und Ferienhäuser auch an Urlauber mit Hund vermieten.
Eine gute Auswahl von Ferienhäusern für Ihren Spanien-Urlaub mit Hund finden Sie auf http://www.ferienhausinspanien.info
- Mitnahme des Hundes in öffentlichen Verkehrsmitteln
In öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Hunde an der Leine geführt werden und einen Maulkorb tragen. In Zügen reisen die Tiere in einer Transportbox im Gepäckwagenabteil. Das sollte man sich vorab natürlich gut überlegen und im Fall des Falles eine Hundetransportbox parat haben.




















































